| 1398 Beiträge - Qualitätslarper
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So, jetzt komme ich vom Vorbereitungstreff Rotti 2, und finde endlich die Gelegenheit, mal selbst was zu sagen.
1. so viele positive Rueckmeldungen haette ich zum Conende niemals erwartet. Damit ist ueberraschenderweise dieses Conziel erreicht.
Ebenfalls habe ich zu diesem Zeitpunkt viele Sachen am Parkplatz vorgefunden, die eigentlich in irgendwelchen Autos haetten sein sollen.
Zum Beispiel 2 Toepfe und solcher Lagerkram, der eigentlich zur TiN-Orga zurueck sollte, und daher in einem anderen Wagen sein sollte.
Oder ein Schwert, welches durchaus gut ist. (Vitus: was vermisst Du derzeit?)
Und ich hatte noch nichtmal die Ruhe, die ganzen Tueten auf ihren Inhalt zu durchforsten.
2. Die Kritikpunkte von Sonja sehe ich nicht als Angriff, sondern als Bestaetigung meiner eigenen Wahrnehmung. Allerdings kann ich nur hoffen, dass SL-seits ein besserer Informationsfluss die einzige noetige Verbesserung ist (von Einzelheiten mal abgesehen). Ich habe nicht den Eindruck, dass damit alle Plot-Probleme geloest sind.
Ich nehme gerne erfahrenere SLs dazu. Die mir helfen koennen, ein eigenes SL-Team aufzubauen. Hat nur nicht geklappt.
Dass das Team so nicht bestehen bleiben wird, ist da wenig hilfreich.
Auch fuer den Grenzlauf II werde ich mich umhoeren, dass sowohl bei den Spielern als auch bei den NSCs erfahrene Leute bei der Fuehrung vorhanden sind - ich weiss nicht, ob Du, Sonja, nur als Schminkerin oder auch als Koordinatorin Erfahrung hast ... falls ja, bist Du auch in dieser Position gern gesehen.
Damit ist auf leidvolle Art und Weise auch das zweite Conziel erreicht worden: ich habe viel gelernt.
Ich habe ein Dutzend Punkte gefunden, was ich verbessern kann, aber auch ein halbes Dutzend Punkte, fuer die ich keine Loesung habe - und nur hoffen kann, dass eine bessere Kommunikation oder erfahrenere SLs im Team das loesen koennen.
3. Alle meine Vorarbeiten und Basteleien haben sich quasi nicht gelohnt, zum Einsatz kamen: 1 Wappenrock, die unfertige Priesterwaffe.
Die meisten Kleinigkeiten, die ihr erhalten oder zu sehen bekommen habt, hat genau eine Person gefertigt, die ich in der End-Ansprache in den Mittelpunkt ruecken wollte - leider habt ihr mich mit eurem Applaus und auch die Tatsache, dass wir im Dunklen den Weg zurueck nehmen mussten, derart in Anspruch genommen, dass ich das vergessen hatte.
Darum Leute, geht ein grosses Kilo Lob an unseren Juri, fuer viele Kleinigkeiten wie die Heldentuecher, die er mir abgenommen hat.
Vielleicht sollte ich ihn komplett als Requisiteur anstellen, und die freie Zeit fuers Briefing verwenden, anstatt die Nacht vor Con mit Basteleien durchzumachen ... *g*
Ich bin erstaunt, wie fit ich noch bis zum Parkplatz war - aber dass ich heil zu Hause ankam, grenzt an ein Wunder ...
4. Auch die Informationen, die ich online gestellt habe, scheinen wenig Einfluss auf das Spiel gehabt zu haben.
Die Facetten des Spieles, die ich im RPG-Bereich aufbauen wollte, haben nur durch persoeliches Briefing geklappt.
Alle anderen Vorstellungen sind auf dem Weg von mir zur Darstellung durch die NSCs verfremdet bis verloren gegangen. Wollen hoffen, dass das durch die Kommunikation komplett korrigiert wird.
Aber ein weiterer Zielpunkt des Cons ist damit voellig verfehlt worden: einen Spielstil auszuformen, mit dem ich quasi fuer mich werben kann. Ohne eigenen Stil betrachte ich dieses Larpie nicht als werbetauglich.
Meine Vorarbeit hat im Larpie selbst keine erkennbare Wirkung gezeigt, trotzdem ist das Ziel erreicht (Spass).
Bei dieser Situation muss ich den ganzen Tag daran denken, was Hitch zu seinem letzten Erfolg brachte: "Nichts"
Brainstorming hat erstmal eine Idee ergeben, dass der Grenzlauf II kleiner ist, mit einem hoeheren Anteil Aventurier, vielleicht nur ein Picknick mit Plot?
Das waere terminlich zumindest ein ziemliches Wagnis ...
Erstmal etwas Abstand gewinnen, dann Entscheidungen faellen.
Keine eigenen Punkte, sondern eigentlich Selbstverstaendlichkeiten, die mir noch Kopfschmerzen bereiten, weil sie nicht geklappt haben:
fremder Fundus - dass Sachen verloren gehen, ist nicht schoen, aber eine Verlustrate tritt immer auf. Bei fremden Sachen gefaellt mir das aber noch weniger. Tenor beim Rotti-Treffen dazu war, dass meine Loesungsvorschlaege dazu nicht durchsetzbar sind, und bei verliehenen Sachen immer damit gerechnet werden muss, dass die Sachen ned zurueckkommen. Damit will ich mich nicht zufrieden geben - hat dazu wer von den alten Hasen ne Idee, die auch den Praxistest halbwegs bestanden hat?
Sicherheit - falsche Substanzen in der Lunge sind immer scheisse, allerdings ueberwiegt bei solchen Situationen eher meine Sorge um das Opfer als der Wille zu Bestrafungen und Konsequenzen. Vielleicht bin ich da zu sanftmuetig, dass ich mich nur um das Opfer sorge.
Vielleicht sollte ich mir jemanden schnappen, der etwas weniger auf jedes einzelnen Eigenverantwortung setzt, und Uebermuetige rechtzeitig auf den Boden der Tatsachen hinunter holt.
Kommt Schlaf, kommt Rat.
Man liest sich ... Sascha/Arve
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| damals, als wir noch unsterblich waren ... |
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