| 3603 Beiträge - JackassLarper
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Review Teil 2:
Wir versuchten usn weiterhin am Beschuss, dummerweise brauchte das Geschütz zur Aktivierung Magie, was aber für den jeweiligen Magier bestenfalls ungesund war.
Irgendwann tauchten dann doch eindeutige Feindeinheiten auf, auch noch geführt von 2 Kharadin und einem Khardin (Inquisitor). Es gab erst einmal Gerede udn wir hatten, nachdem ein Gutteil von uns durch einen Angriff am Boden lag (darunter ich) Gelegenheit, unsere Anschuldigungen vorzubringen. Man forderte Beweise udn wir erbrachten, nach dem nächsten Kampf, genau selbige. Und ich hätte es nicht gedacht: Uns wurde geglaubt! Der Khardin, eine altbekannte und gefürchtete FIgur mit entsprechendem Ruf, akzeptierte unsere Beweggründe und zog ab! Er versprach sogar, unsere Worte weiterzutragen udn die Preardin, bis dato ´neutral in diesem Konflikt, bezogen zu unseren Gunsten Stellung, sodass wir das Recht jetzt auch moralisch auf unserer Seite hatten.
Das Geschützrohr streikte leider ein weiteres Mal udn wir befürchteten nicht zu Unrecht, dass uns das DIng bei jedem Schuss um die Ohren fliegen würde. Langsam machte sich die ANgst breit, schließlich waren wir nur wenige, saßen fest und wussten, dass ohne uns die Truppentransporter zusammengeschossen werden würden.
Dann die Erleichterung! EIn Schuss klappte und traf! Wir wollten aufatmen, da nahm das Schiff Fahrt auf! ALso noch ein hektischer Versuch, wobei wir die Zielkoordinaten vom Kartenraum oben in der Burg über eine Meldekette zum Geschütz vor der Feste brachten. Schuss und.... versenkt! Der Jubel war groß, denn die AUfgabe war erfüllt. Egal was jetzt noch kam, wir hatten gewonnen und durch die Stellungnahme der Preardin sogar mehr erreicht, als wir zu hoffen gewagt hatten.
Als sich im Tal Truppen des Feindes zeigten, zogen wir ihnen entgegen, um uns ihnen im offenen Kampf zu stellen.
So kam es zur Schlacht auf der monderleuchteten Wiese (bei weitem ausreichend als Lichtquelle), nur hin und wieder flammten die Feuerstöcke des Feindes auf, rissen einen der unseren von den Füssen (Entscheidung des Getroffenen) oder gingen ins Leere. Der Schlagabtausch war mehr oder minder ausgeglichen, auch wenn ständig mehr von uns zu Boden gingen. Als etwa nach 2/3 der Schlacht im Ort die Glocken zu läuten begannen, haben sich diejenigen unter usn SPielern, die noch gehen konnten, ein letztes Mal auf den Feind geworfen, in dem Wissen, dass die Hafenstadt Perlhafen gefallen war und die Invasionstruppen mit dem wahren Falghaten (dem Thronerben) gelandet waren. Am Ende standen noch 4 von uns auf den Beinen, keiner davon unverletzt, der Rest des Kommandounternehmens lag auf dem Feld der Ehre und kämpfte mit dem Tode.
Die Heiler mühten sich nach Kräften, doch Lucius, ein Lomonder und einer unserer Anführer, starb noch auf der Wiese.
Wir brachten die Wunden und Gefallenen zurück in dei Feste und begannen die Totenklage für Lucius. Es wurden hohe Worte gesprochen, geweint und der Tote gerühmt. Dass sich sein Opfer gelohnt hatte wurde bewiesen, als sich erst ein Miliztrupp vor der Burg ergab und dann eine Abteilung der gelandeten Truppen mit der Nachricht der Landung und dem Dank des Falghaten eintraf. Den Rest des Abends verbrachten wir mit Geschichten über den Toten und einen WIkinger, der kurz zuvor verschieden war.
Soviel zu den Ereignissen, jetzt zum Fazit.
Heilige Scheisse! WIe geil war das denn? Veranstaltungen wie diese zeigen mir, warum ich dieses kosten- und zeitintensive Hobby betreibe!
Ich hab innerhalb kürzester Zeit mein Zeitempfinden verloren, was für mich ein Zeichen für die starke Immersion in Spiel und Rolle ist.
Die Spieler: eine bunte Mischung, aber alle verbunden durch ein Ziel und gute Zusammenarbeit. Jeder wusste, was seine Aufgabe war und wir wussten, wenn wir untergehen, dann gemeinsam und nicht umsonst. Ich hab nicht einen Ego-Spieler, der unbedingt ichtig sein wollte, erlebt.
Schick vor allem die Drehbasse von unseren Piraten.
Besonders begeistert war ich von Lucius ("und dein Kumpel auch!") und Torgal, unseren Anführern, meinen Mitpiraten (Hein for President!), den Wenzingern, dem Teufenburger Ritter und insgesamt vom unglaublich schönen Spiel!
Die NSCs: großes Tennis. Schöne, sichere Kämpfe in jeder Situation, schönes ROllenspiel wo immer Gelegenheit war. Beängstigend wie immer Kyrill, und natürlich Rollen wie Bhan Iovath, Oradin Arken van Roth, der Khardin in der letzten Schlacht (sprich Heinz)
Ausstattung: Boah Ey! Eine große Kanonenstellung die sogar funktionierte, jede Menge verschiedenen Waffenröcke, Bummstöcke. Dazu die Burg, die eine der schönsten Larp-Locations ist, die ich kenne.
Verpflegung/Sanitär: Leckeres Essen, es gab sogar Kuche. Die Mengen waren mehr als ausreichend und auch die sanitären Anlagen waren gewohnt gut. Man merkt schond eutlich, dass der Burg-Verein die EInnahmen aus Cons in die Burg steckt.
Entfernung: Von Berlin aus rund 400 km, für mich aufgrund diverser Umwege auf dem Hinweg allein 1200 km. ABer ganz ehrlich, das war es wert!
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Offizieller chronischer Nörgler in diesem Forum, daher: if I already stand convicted, why shouldn`t I commit the crime? |
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Siegbert am 09.11.2008 - 19:31.
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