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| 1053 Beiträge - Qualitätslarper
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Habe ich nicht behauptet. Ich behaupte auch nicht, dass Brian ein Frauenfeind sei. Ich kenne Micha ein wenig und schätze ihn sehr, sowohl als Person als auch als Spieler. Hätte er geäußert, dass sein Charakter intime was gegen Ritterinnen hat, wäre mir das gleich gewesen. Hat er aber augenscheinlich auch OT. Das bedeutet, dass sich Ritterinnen ihr Ansehen in seinen Augen erst verdienen müssen (soweit waren wir ja in der Diskussion schon), Ritter von vornerein bei ihm eins haben und nur noch fallen können. Vollkommen unterschiedliche Ausgangslagen. Intime wären diese von mir vollkommen akzeptiert worden, outtime finde ich sie unerträglich.
Ich habe sehr, sehr selten einen Ritter Minnedienste, was ja irgendwie ein zentraler Punkt der Unzulänglichkeit einer Ritterin war, leisten sehen, und diese "Ritter" genießen trotzdem Ansehen. Denn zum Rittersein gehört eben nicht nur Minnedienst und Adelsspiel. Es sind Taten, Klamotterie, Gefolge, Auftreten und alles möglcihe, viele, viele Faktoren, die modifizierbar sind, und selbst nach Abweichen in einzelnen Punkten von einem bestimmten Klischee wird man dennoch als Ritter erkannt und geachtet. Deswegen: Es gibt nicht nur einen Weg, Ritter zu spielen. Sicher ist der von Sir Brian sehr angenehm und historiennah, aber muss doch auch nicht sein.
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| Beitrag vom 07.09.2006 - 21:14 |
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